Schulinterne Lehrerfortbildung

SchiLF = Schulinterne Lehrerfortbildung

Das SchiLF-Angebot umfasst alle Maßnahmen zur Gestaltung des Schullebens und dient der pädagogischen Schwerpunktsetzung an der Heinrich-Thein-Schule. Dabei wird vor Ort eine Vielzahl von Fortbildungsmaßnahmen angeboten, die nicht nur der Qualität des Unterrichts und damit den Schülern zugute kommt, sondern auch den Lehr- und Verwaltungskräften hilft, ihre Ressourcen effektiv einzusetzen und ihre Gesundheit zu erhalten.

Zielgruppe des SchiLF-Angebotes sind alle Lehr- und Verwaltungskräfte der Heinrich-Thein-Schule, sowie interessierte Lehrkräfte anderer Schulen im Landkreis Hassberge, sofern noch freie Plätze vorhanden sind.

 

 

SchiLF - Veranstaltugen des Schuljahres 2018/2019

Das Schuljahr 2018/2019 stand ganz im Zeichen der Generalsanierung der Heinrich-Thein-Schule. Auch das SchiLF-Angebot war davon betroffen, da viele Kräfte durch die Generalsanierung gebunden wurden. Folglich waren in der Planung weniger Termine für SchiLF vorgesehen. Und dennoch wurden über SchiLF bzw. über den Freundeskreis der Heinrich-Thein-Schule bisher 10 Fortbildungen mit insgesamt 12 Treffen gefördert und durchgeführt. Neben einem bunten Themenmix stand in diesem Schuljahr die Digitalisierung als Themenschwerpunkt im Vordergrund.

Gehen wir noch einmal zurück zum Oktober 2018. Nach dem Umzug aus dem C-Gebäude und Einzug ins Provisorium, dem B-Gebäude, sollten die Lehrkräfte noch einmal die Möglichkeit erhalten, Kraft zu tanken. Am 19. Oktober starteten 10 Kolleginnen und Kollegen in das Achtsamkeitswochenende im Frankenwald. Unter der Leitung von Martina Meisch hieß es „Ankommen-Abschalten-Auftanken“. 

Natürlich waren für das Wochenende ein Programm mit Panorama-Wandertour und Abendeinheiten vorgesehen. Dieses ließ jedoch genug Raum für Entspannung, wertvolle Gespräche, Erfahrungsaustausch, Spaß oder einfach ein kollegiales Miteinander fernab der Schule. Unschätzbare Erlebnisse, die sich letztlich wieder positiv auf den Schulalltag auswirken. 

 

So gestärkt ging es an die Heinrich-Thein-Schule zurück. Zur Ausstellung „Einfach Menschlich“ – Suchtprävention an Schulen wurden zwei Workshops angeboten. Der erste fand am 17. Oktober, der zweite am 6.Dezember 2018 statt.

 

Im Vorfeld und begleitend zur Wanderausstellung erhielten die Lehrkräfte Informationen, mit Einblicken in die Biographien von suchtkranken Jugendlichen. Die Referentin, Freia von Hennings vom Verein Suchtprävention und Genesung, verstand es hervorragend Wissen zu vermitteln und Empathie für die Lebenssituationen der Menschen zu wecken.

 

Im Dezember wurden zum ersten Mal SchiLF-Fortbildungen speziell für Verwaltungskräfte angeboten. Die Themenreihe startete mit „Erstellung von Serienbriefen“ am 3. Dezember 2018, „Formulare“ am 11. Februar 2019 und endete mit der Unterweisung „Excel-Einführung“ am 11. März 2019. Eine perfekte Vorbereitung mit vielen Übungsbeispielen, wobei ein Konzept zum Nachschlagen für Übungen nicht fehlte, rundete die gelungene Fortbildung von Martin Hoffmann ab.

 

Zum Schulhalbjahr, am 15. Februar 2019, wurden die Teilnehmer der „Halbzeit – Küchenparty“ trotz des Werkhallen-Charmes der Schulküche in einen kulinarischen Tempel der Sinne geführt. Bavette al limone con pistacchi, Migliaccio napoletano, Parmigiana und viele weitere italienische Köstlichkeiten wurden unter Anleitung von Michaela Appel produziert, zu einem Buffet angerichtet und gemeinsam verzehrt. Das Resümee lautete: „Leckere Ergebnisse, „mega“ Atmosphäre, tolle Party und immer wieder gerne.“

 

Digitalisierung fängt zwar nicht erst in Schulen an, ist jedoch ein wesentlicher Bestandteil von Schulen geworden. Lehrkräfte haben Medienkompetenzen zu erlangen und diese an die Schüler weiterzugeben. In diesem Zusammenhang wurde am 20. Februar und am 27. Februar 2019 eine Schulung zum Thema „OneNote“ durchgeführt. Diese fand am 12. und 19. März 2019 eine Wiederholung. Das Programm ist ein digitales Notizbuch, welches automatisch die Daten speichert und synchronisiert. Daten wie Texte, Bilder, Grafiken oder ähnliche Notizen können Lokal, in einer Cloud oder im Sharepoint gespeichert werden. Ein besonderer Vorteil des Programms liegt in der gleichzeitigen Bearbeitung eines Textes zwischen Arbeitskollegen oder in der Freigabe eines Notizbuches für Schüler um Hausaufgaben bearbeiten zu lassen. Stefan Langer führte mit großer Geduld Kolleginnen und Kollegen in das weitestgehend unbekannte Programm ein und wies auf die Nützlichkeit für den Unterricht hin. Dazu wurden an alle Teilnehmer unglaublich gute Unterlagen an die Hand gegeben. 

 

Am 13. Mai fand ein Erlebnis-Dia-Abend „Kamel- und Wander-Safari durch die Wüste Sinai“ unter Leitung der Referentin Cornelia Hetzer statt. Allein die Bilder vermittelten den Zuhörern die Weite der Natur, ihre Schönheit und die Stille. 

 

Nachdem der Trend immer mehr zu „Do it yourself“ geht, wurde der Wunsch aus vorangehenden Fortbildungen aufgegriffen und ein Workshop im Textilbereich angeboten. Die Teilnehmerinnen nähten unter Anleitung von Illa Plewe-Mohr, Schneidermeisterin, Kleider, Hosen und Babybekleidung. Am 18. Mai 2019 wurde mit viel Elan Schnittmuster erstellt, Nahtzugaben berechnet, Schnitt-Schablonen an Körper gehalten, genäht und aufgetrennt und wieder genährt und langsam entstanden Hosenbeine, Bündchen und Oberteile. Leider sind noch nicht alle Kleidungsstücke fertig, so dass ein Ergebnisbild fehlt, aber Dir Illa, für Deine unglaubliche Geduld mit uns, ein dickes Dankeschön.


 

 

 

 

 

SchiLF - Veranstaltungen des Schuljahres 2017/2018

 

Kurz vor Ende des letzten Schuljahres, Juli 2017, fand eine Schulung für alle Lehrkräfte der Fachbereiche Ernährung und Versorgung, Kinderpflege und Sozialpflege zum Thema „Kompetenzorientierte Formulierung von Leistungsnachweisen“ statt. Hierbei führten Frau Spiegel und Frau Appel an Hand von Beispielen aus, wie Schüler durch gezielte Formulierungen noch effizienter an handlungsorientierte Lernfelder herangeführt werden können. Gleichzeitig hat diese Vorgehensweise das Ziel, ein noch besseres Schülerverständnis beim Lesen und Bearbeiten von Leistungsnachweisen und Abschlussprüfungen zu erreichen.

Dann folgte Ende September ein Highlight der besonderen Art. Unter Leitung von Martina Meisch nahmen Kolleginnen und Kollegen an einer zweitägigen Wanderung auf dem Amtsbotenweg im Landkreis Haßberge teil.  „Kraft tanken in der Natur“ war das Motto. 

Und durch die mitgeführten Lamas wurde die Langsamkeit der Maßstab aller Dinge. Ein Picknick im Grünen, eine Klangreise, Meditation und viele Gespräche zwischen Kolleginnen und Kollegen durften dabei natürlich auch nicht fehlen. 

Einige Gespräche galten wohl aber auch den nicht immer handsamen und etwas störrischen Lamas. 

Das nächste gemeinsame Wochenende ist bereits geplant und dann geht es wieder in den Frankenwald – „Kraft tanken“, für das neue Schuljahr 2018/19.

Mitte Dezember lag das Augenmerk auf Früherkennung von Verhaltensänderungen bei Schülern. Das Thema dazu war „Prävention und De-Radikalisierung im religiös motivierten Bereich“, von Herrn Volker Sebold, Kriminalkommissar aus Würzburg, hervorragend aufbereitet und an die Lehrkräfte weitergegeben.

Im Januar folgte die nächste Fortbildung. Der Situation an der Heinrich – Thein - Schule geschultert, wurde das Angebot der Referentin Frau Friemel zum Thema „Umgang mit lernungewohnten Schülern, die Deutsch als Zweitsprache aufweisen“ gerne aufgegriffen. Sie gab den Teilnehmern eine Reihe von Impulsen, Ideen und praktischen Anwendungsmöglichkeiten für den Unterricht mit. In der Evaluation wurden die vielen Beispiele, die spielerische Wortschatzermittlung und die methodischen Tipps, als besonders positiv hervorgehoben. 

Martin Becher, Geschäftsführer des Bayerischen Bündnisses für Toleranz, wurde im März an die Heinrich - Thein -Schule eingeladen, um zum Thema „Rechtsextremismus“ zu referieren. Neben dem vermittelten Wissen, wurde die Dialogfähigkeit und Dialogbereitschaft in der „offenen Runde“ besonders von den Teilnehmern geschätzt.

Im April fand die letzte Fortbildung, vor Redaktionsschluss, statt. Das Thema lautete „Sexuelle Gewalt – Prävention und Intervention in der Schule“. Tim Burkard, Sozialpädagoge an der Heinrich – Thein – Schule, gab einen guten Überblick und sensibilisierte alle Teilnehmer hinsichtlich dieser Thematik. 

 

 

 

 

 

SchiLF - Veranstaltungen des Schuljahres 2016/2017


"Kraft tanken im Frankenwald" so lautete das Motto unter Leitung von Frau Dipl. Sozpäd. Martina Meisch.

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Ein Wochenende der besonderen Art, wie sich später herausstellte.  Dabei sind nicht nur die 18 Kilometer Wanderung auf dem romantischen Mühlenweg zu nennen, die Zwei- wie auch Vierbeiner mit Bravour meisterten, sondern eine Vielzahl von einzelnen Augenblicken, Gesprächen und Gemeinschaftsaktionen – Grillen, Phantasiereisen, Meditation, Entspannungsübungen, bis hin zum Saunabesuch, wer wollte- die dazu führten, dass das Ziel, die Seele baumeln zu lassen, wirklich erreicht wurde.    

Nach diesen zwei Tagen, in denen viel gelacht wurde, zwei Paar Wanderschuhe zerbröckelten ohne dass diese zum Einsatz kamen, der Eine oder Andere einen Ritt auf der „lieben Emma“ oder der „eigensinnigen Paula“, zwei Muli-Damen, wagte, hatte der Schulalltag seinen Stress verloren.  Wir waren gerüstet und eines stand fest, diese Art von Heinrich-Thein-Gemeinschaft sollte auch im nächsten Schuljahr erneut angeboten werden.  

 

"Stress raus - Klang rein!" eine weitere Fortbildung, die von Tabea Thurn, Musiktherapeutin und Lehrkraft, geleitet wurde.

Unter dem Blickwinkel, dass die Stimme bei Lehrkräften besonders beansprucht wird, diente das folgende Angebot zum pfleglichen Umgang mit dem eigenen Stimmapparat.  So erhielten die Teilnehmer kleine alltagstaugliche Elemente, um den persönlichen Stress zeitweise zu reduzieren und erlebten eine klingende, swingende Auszeit vom Stress des Alltags. Im Wechsel zwischen Liedern, Massage und Lockerungsübungen, Stille und Wahrnehmungseinheiten, Kurzvortrag, Tanzeinheiten und einer Phantasiereise in die Wüste, regnete es in Strömen und die Tropfen trommelten an die Fensterscheiben.

 

Auf mehrmaligen Wunsch von Kolleginnen und Kollegen wurde das Thema "Trauma-Pädagogik" Ende Januar 2017 endlich in die Tat umgesetzt. Mit Bettina Wohlleber, Grundschullehrerin seit 2012 auch Trauma-Pädagogin, war eine Idealreferentin gefunden worden. In einer faszinierenden, geradezu spannenden Weise präsentierte Sie Grundkonzepte für professionales Handeln bei Schülerinnen und Schülern mit traumatischen Erlebnissen und wies dabei sehr viel Sachkompetenz, Einfühlungsvermögen und Feingefühl auf. In einer anschließenden Diskussionsrunde blieb auch noch Zeit, wenn auch nur kurz, für die Themenbereiche „Selbstreflexion“ und „Selbstfürsorge“.

 

Anfang März begann die Themenreihe: „Anwendersprechstunde - Die Administration der Heinrich-Thein-Schule gibt Antworten auf Lehrerfragen zu WebUntis, Sharepoint und dem Schulnetz“ 
Die Computerprogramme bzw. ihr Handling hatten nun das Sagen. Klaus Ohlmann und seine Mitarbeiter Jonathan Seeber sowie David Erhardt waren gute Zuhörer und beantworteten die individuellen Fragen der einzelnen Kolleginnen und Kollegen geduldig. Wie kommt man wohin? Was ist, wenn aus Versehen die „Entfern-Taste“ gedrückt wird, und so weiter …?

 

Einen Monat später wurden rechtliche Fragen im Kollegenkreis erörtert. Was darf man, wo ist eine Grauzone und was darf man nicht im Umgang mit personenbezogenen Daten, Bildern und Texten? Ja, wann spricht man überhaupt von einer Erhebung von personenbezogenen Daten?

Martin Hoffmann, Datenschutzbeauftragter der Heinrich-Thein-Schule führte durch den Juristen-Dschungel mit dem Thema: „Datenschutz – Rechte und Pflichten des Lehrers“
Die Vielzahl von Fallbeispielen mit Fragekatalog machten den Vortrag ausgesprochen kurzweilig und sehr informativ. 

 

Anfang Mai wurde wieder eine kulturelle Einheit angeboten. So konnten die Teilnehmer, unter fachlicher Führung von Frau Lindner, intensive Einblicke in die jüdische Lebensweise im Landkreis Haßberge erhalten. Das Motto der Fortbildung: „Jüdische Lebenswege - Museum Kleinsteinach“ erweiterte den Blick in die jüdische Geschichte in unmittelbarer Nähe und nahm die Besucher auf eine spannende Reise in die Vergangenheit mit. Besonders der Friedhof, ca. 1 Kilometer entfernt von Kleinsteinach, begeisterte die Besucher in seiner schlichten Schönheit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit dem Thema: „“ startete der 

Auch in diesem Jahr wende ich mich am Ende des Berichtes an alle Referentinnen und Referenten der Heinrich- Thein- Schule und sage: „Ein herzliches Dankeschön! Nur durch Ihr Engagement konnte wieder ein so abwechslungsreiches Bildungsangebot an unserer Schule ermöglicht werden.“

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kraft tanken im Frankenwald

so lautete das Motto unter Leitung von Frau Dipl. Sozpäd. Martina Meisch.

Ein Wochenende der besonderen Art, wie sich später herausstellte. Dabei sind nicht nur die 18 Kilometer Wanderung auf dem romantischen Mühlenweg zu nennen, die Zwei- wie auch Vierbeiner mit Bravour meisterten, sondern eine Vielzahl von einzelnen Augenblicken, Gesprächen und Gemeinschaftsaktionen – Grillen, Phantasiereisen, Meditation, Entspannungsübungen, bis hin zum Saunabesuch, wer wollte- die dazu führten, dass das Ziel, die Seele baumeln zu lassen, wirklich erreicht wurde.

 

 

Nach diesen zwei Tagen, in denen viel gelacht wurde, zwei Paar Wanderschuhe zerbröckelten ohne dass diese zum Einsatz kamen, der Eine oder Andere einen Ritt auf der „lieben Emma“ oder der „eigensinnigen Paula“, zwei Muli-Damen, wagte, hatte der Schulalltag seinen Stress verloren. Wir waren gerüstet und eines stand fest, diese Art von Heinrich-Thein-Gemeinschaft sollte auch im nächsten Schuljahr erneut angeboten werden.    

 

 

   

 

 

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